Pomodoro-Timer online
Dieser Pomodoro-Timer läuft 25 Minuten Fokus, dann 5 Minuten Pause und nach der vierten Runde 15 Minuten lange Pause – mit Signalton bei jedem Wechsel und Rundenzähler. Auf „Start“ klicken oder die Leertaste drücken, und die erste Fokusphase beginnt.
Pomodoro-Timer
Fokus · Runde 1 von 4
Wofür 25 Minuten Fokus?
Die Pomodoro-Technik teilt Arbeit in Einheiten von 25 Minuten, die ohne Unterbrechung durchgezogen werden. Der Timer übernimmt dabei drei Dinge: Er markiert den Anfang, er verbietet den Blick auf die Uhr, und er beendet die Einheit, bevor die Konzentration abfällt.
- Lernen für eine Prüfung: Ein Kapitel Skript oder 20 Karteikarten pro Pomodoro; in der Pause aufstehen, nicht ans Handy. Wie viele Einheiten am Stück sinnvoll sind, steht unter Wie lange am Stück lernen?.
- Schreiben: Eine Rohfassung von 300 bis 400 Wörtern passt in 25 Minuten, wenn nicht gleichzeitig korrigiert wird. Korrektur ist der nächste Pomodoro.
- E-Mails und Kleinkram: Alle offenen Nachrichten in einer Einheit abarbeiten, danach Postfach schließen bis zur nächsten geplanten Runde.
- Aufräumen oder Papierkram: Was in 25 Minuten nicht erledigt ist, wandert auf die Liste für den nächsten Tag – so bleibt die Aufgabe begrenzt.
Ein Vormittag in Pomodori
Vier Runden mit drei kurzen Pausen dauern 115 Minuten; mit der langen Pause am Ende sind es 130 Minuten. Wer um 9:00 Uhr beginnt, hat den ersten Block um 11:10 Uhr abgeschlossen:
| Phase | Uhrzeit | Dauer |
|---|---|---|
| Fokus 1 | 9:00–9:25 Uhr | 25 min |
| Pause | 9:25–9:30 Uhr | 5 min |
| Fokus 2 | 9:30–9:55 Uhr | 25 min |
| Pause | 9:55–10:00 Uhr | 5 min |
| Fokus 3 | 10:00–10:25 Uhr | 25 min |
| Pause | 10:25–10:30 Uhr | 5 min |
| Fokus 4 | 10:30–10:55 Uhr | 25 min |
| Lange Pause | 10:55–11:10 Uhr | 15 min |
In einem Achtstundentag mit einer Stunde Mittagspause passen so drei volle Blöcke, also 12 Pomodori oder 300 Minuten konzentrierte Arbeit. Realistisch sind an Bürotagen mit Besprechungen eher 6 bis 8 Einheiten.
Werte anpassen
Alle vier Felder lassen sich ändern, zum Beispiel auf 50 Minuten Fokus und 10 Minuten Pause für Aufgaben, bei denen das Reinkommen lange dauert, oder auf 15 Minuten Fokus für den Einstieg an müden Tagen. Neue Werte gelten ab der nächsten Phase; wenn der Timer steht, sofort. „Phase überspringen“ beendet die laufende Pause oder Fokusphase vorzeitig, „Zurücksetzen“ beginnt wieder bei Runde 1. Nur eine einzelne Einheit ohne Pausenlogik liefert der Timer 25 Minuten, nur die Pause der Timer 5 Minuten.
Bedienung
Der Timer wechselt nach jedem Ton selbstständig in die nächste Phase; „Start“ wird während des Laufens zu „Pause“. Die Restzeit steht auch im Browser-Tab, der Ton kommt nur, solange der Tab geöffnet bleibt. Grundsätzliches zu Ton, Wachhalten des Bildschirms und Tastenkürzeln erklärt die Seite Timer online.
Warum genau 25 Minuten?
Francesco Cirillo, der die Methode in den 1980er-Jahren entwickelte, wählte die Länge seiner Küchenuhr in Tomatenform. Eine besondere Studienlage für exakt 25 Minuten gibt es nicht; entscheidend ist die feste, kurze Einheit mit klarer Pause.
Was passiert, wenn ich mitten in der Fokusphase unterbrochen werde?
Nach der reinen Lehre gilt die Einheit als abgebrochen und beginnt neu. Praktikabler ist, den Timer mit „Pause“ anzuhalten, die Unterbrechung zu erledigen und dann weiterlaufen zu lassen.
Kann ich die lange Pause weglassen?
Tragen Sie bei „Runden bis zur langen Pause“ eine hohe Zahl wie 99 ein, dann folgt nach jeder Fokusphase nur die kurze Pause.